Stadthalle macht klug "1. Northeimer BrotKulturAbend" mit Brotmusik

Foto: Frank Brüderli -Welches Brot erinnert Sie an Ihre Kindheit? An den Duft in der Backstube, die erste Scheibe vom frisch angeschnittenen Laib oder an das gemeinsame Abendbrot mit der Familie? Für Prof. Michael Kleinert ist diese Frage eng mit seiner eigenen Biografie verbunden. Er wurde in vierter Generation in eine Bäckerfamilie in Bad Lauterberg im Harz hineingeboren. Brot gehörte von frühester Kindheit an zu seinem Alltag. In der Bäckerei seiner Eltern lernte er selbst den Beruf des Bäckers – und damit das Lebensmittel Brot von Grund auf kennen. Beim 1. Northeimer BrotKulturAbend „Das Brot meiner Kindheit“ wird diese persönliche Geschichte zum Ausgangspunkt für eine Reise durch Geschmack, Erinnerung und regionale Brotkultur. Gemeinsam wollen wir entdecken, warum Brot weit mehr als ein Grundnahrungsmittel ist: Es ist ein Stück Heimat und Identität und verbindet Menschen und Generationen. Er kennt die Sprache des Brotes und spricht sie auch Kleinerts Weg führte ihn von der Backstube über das Studium der Lebensmitteltechnologie an die renommierte Bäckereifachschule Richemont in Luzern und anschließend zu Hiestand International. Dort verantwortete er Projekte u.a. in Malaysia, Singapur und Japan sowie später die Produktion Schweiz mit mehr als 300 Mitarbeitenden. 2004 wechselte er in die Wissenschaft. Heute leitet er das Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Wädenswil. Als Experte für Brotaromatik und Mitautor des Buches „Die Sprache des Brotes“ beschäftigt er sich damit, was gutes Brot ausmacht – und warum Geschmack und Geruch so eng mit unseren Erinnerungen verbunden sind. Musikalische Umrahmung der Veranstaltung, also „BROTMUSIK“ mit Leonora und Jojo Schulze Viele nennen ihn den „Brotpapst“, einige sagen er hätte das Rad neu erfunden: Das Rad der Aromen des Brotes Im Mittelpunkt des Abends steht deshalb nicht ein wissenschaftlicher Vortrag, sondern Brot und die Menschen, die damit Geschichten verbinden. Was war das Brot unserer Kindheit? Warum können uns bestimmte Düfte und Aromen Jahrzehnte später an einen Ort, einen Menschen oder einen besonderen Augenblick zurückversetzen? Und welches Brot möchten wir kommenden Generationen als Teil unserer Esskultur weitergeben? Dabei richtet sich der Blick bewusst auf Northeim und den Harz. Ein kräftiges Roggenmischbrot steht beispielhaft für eine regionale Brottradition, geprägt von Roggen, Sauerteig, Zeit und bäckerischem Können. Brot wird an diesem Abend betrachtet, gerochen, beschrieben, geschmeckt – und natürlich gemeinsam gegessen. Der Blick zurück führt auch nach vorn. Eine lebendige Brotkultur bewahrt Tradition nicht einfach, sondern entwickelt sie weiter. Gutes Brot kann Genuss, Gesundheit, regionale Wertschöpfung und Nachhaltigkeit verbinden. Für Kleinert ist Brot deshalb auch „essbare Nachhaltigkeit“ – ein alltägliches Lebensmittel mit großem Potenzial für unsere Ernährung der Zukunft. So verbindet der Abend eine persönliche Geschichte mit einer größeren Frage: Welche Brotkultur wollen wir bewahren und an die nächste Generation weitergeben? Denn fast jeder Mensch hat eines: das Brot seiner Kindheit

Ort
Stadthalle Northeim, Medenheimer Str.4,37154 Northeim
Eintritt frei

Veranstalter
Förderverein Stadthalle Northeim

Termine
Do, 12.11.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

 

Karten werden durch die Vorverkaufsstellen verkauft. 
Vor Ort in Northeim sind das u.a.:

- Buchhandlung Grimpe
- Northeimer Touristik
- HNA

Onlineverkauf durch:

- Reservix.de
- Eventim.de

Der Förderverein verkauft keine Karten direkt.

In der Regel gibt es Restkarten an der Abendkasse.

Alle Anfragen zu den Veranstaltungen richten Sie bitte immer an den jeweiligen Veranstalter. 

Vorsitzender: Volker Behling - Tel.: 05551-913298

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